Höhen und Tiefen

22.04.2006

Amsterdam – Die beiden US-amerikanischen Teilnehmerinnen am Dressur-Weltcup-Finale in Amsterdam erlebten am Wochenende sowohl Höhen, als auch Tiefen. Während Arlene Page auf ihrem Hannoveraner Wild One im Grand Prix mit 71 Prozent und Platz sieben eine sehr zufriedenstellende Leistung ablieferte, präsentierte sich Leslie Morse Zweitpferd Tip-Top zeitweise spannig und baute kleine Fehler ein. Mit 66.416 Prozent und Platz 14 reichte es nur für das "kleine Finale". Hier allerdings zeigte sich der Hengst wesentlich gelassener und tanzte sich in der Kür auf Rang zwei (71.450) Prozent). Diesmal hatte Arlene Page das Pech. Wild One machte in der Weltcup-Final-Kür seinem Namen alle Ehre, war wenig losgelassen und ließ sich von der Unruhe im Publikum ablenken, so dass nur Rang 12 (69.650 Prozent) herauskam. Trotzdem war US.Coach Klaus Balkenhol mit seinen Reiterinnen zufrieden:. "Für Wild One war es das erste Mal in einer solchen Atmosphäre", erklärte er. "Das ist für ihn schon eine neue Erfahrung und deshalb etwas aufregend. Und Tip Top war am ersten Tag nicht in optimaler Form, das kommt vor. Am zweiten Tag ging er wesentlich entspannter, aber das war dann leider nicht im mehr im Weltcup-Finale." Gewonnen wurde das Weltcup-Finale von Anky van Grunsven auf Salinero vor Isabell Werth auf Warum nicht FRH.


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