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Wiesbaden: Wechselbad der Gefühle

Eigentlich hatte ich gedacht, Dablino hätte den Schreck überwunden gehabt, den er am Tag unserer Ankunft in Wiesbaden bekommen hatte: Ich wollte ihm das Hauptviereck zeigen, und just in diesem Moment lief plötzlich ein Webespot über die Tonanlage, dessen Lärm uns alle total überrumpelt hat.
Trotzdem wurde unser Grand Prix dann aber eine sehr schöne Prüfung, für die wir nicht nur den dritten Platz eingeheimst haben, sondern auch sehr viel Lob. Ich war sehr glücklich über diesen Ritt, in dessen Verlauf wir eine unserer besten Pi-Pa-Touren gezeigt haben.
Dann am Montag der Special -- das Viereck war eng von Menscheun umstellt, was Dablino eigentlich nichts mehr ausmacht, so abgeklärt wie er jetzt ist. Aber dann dröhnte auf dem Springplatz eine Siegerehrung los, und er hat sich wohl doch wieder an den Schreck vom ersten Tag erinnert. Schade! Standen wir bis dahin bei knapp 77%, misslang uns dann der Schritt, und in der Galopptour hätte Dablino das Viereck am liebsten verlassen. Um nicht am Ende mit einem schlechten Ergebnis dazustehen, das auf dem Papier nichts über den tollen ersten Teil der Prüfung ausgesagt hätte, habe ich auf eine Bewertung verzichtet.
Bitter, dass ich aufgeben musste, aber nach Hause gefahren bin ich mit der Gewissheit, dass mein Pferd in der Form seines Lebens ist und ich mich auf Balve freuen kann!

Audrucksvolle Serienwechsel, Routine im Training mit Dablino vor dem Schloss