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London: Spannende Atmosphäre beim Grand Prix

Das war sie also, die olympische Premiere für Anabel und Dablino -- leider nicht ganz nach Maß, denn der De-Niro-Sohn zeigte angesichts von fast zwanzigtausend Zuschauern im Londoner Reitstadion doch Nerven und galoppierte gleich vor der ersten Trabverstärkung an. Das kreideten ihm die Richter ebenso wie den in der Folge spannigen Schritt anscheinend sehr an, denn auch für die folgenden Highlights -- die Traversalen, die Trabverstärkungen, die tolle Galopptour -- gab es keine hohen Noten mehr. 70,9% lautete das Ergebnis, mit dem die beiden nach der ersten Prüfungshälfte Platz neun belegen. "Natürlich ist es schade, dass sich Dablino dann noch von der Kulisse hat nervös machen lassen -- aber es ist auch schade, wenn die Punkte auch nicht mehr aus dem Keller kommen, wenn er seine Stärken zeigt", so Anabel enttäuscht. "Jetzt drücken wir erst einmal morgen Tina und Helen fest die Daumen und gratulieren Dorothee Schneider, die für die beiden ja heute schon gut in Vorlage gegangen ist!"


(Galoppwechsel wie an der Schnur gezogen -- Foto: Julia Rau)